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Skiathos: Die Trauminsel mit dem goldenen Sand

 
 

Skiathos weckt in uns warme Gefühle. Das ist die Insel unserer Verlobung. Also haben wir uns dafür entschieden, unseren zweiten Hochzeitstag dort zu feiern. Auf der Insel verbringen hauptsächlich Engländer Ihren Urlaub. Das liegt vielleicht auch darin, dass fast alle Einheimische Englisch sprechen. Ab und an haben wir aber auch ein paar Deutsche getroffen. 

Skiathos ist eine wunderschöne kleine Insel. Richtig bekannt wurde sie durch den Film „Mamma Mia“, wo sie als Hauptkulisse genutzt wurde. Der Film gilt seitdem als Kult und wird jedes Jahr in einem  Open-Air Kino, das gleichzeitig das einzige Kino der Insel ist, mehrmals ausgestrahlt. Von dem höchsten Punkt der Innenstadt an der Kirche, kann man außer der Panorama Aussicht auch die halbe Leinwand sehen und die Filmmusik hören, was eine amüsante Erfahrung ist.

Koukounaries ist der schönste Strand 

Das Besondere an Skiathos ist ihr Hauptstrand. Er heißt „Koukounaries“, was auf Griechisch „Pinienbäume“ bedeutet. Er liegt neben einem Wasserbiotop voller Pinienbäume und wurde mehrfach wegen seines sauberen Strandes und des kristallklaren Wassers ausgezeichnet. Er ist ein weißer Sandstrand, der von den Inselbewohnern auch „Golden Beach“ genannt wird, weil er extrem feinkörnig ist und wie ein Goldsand glitzert. 

Wir haben uns zwei Liegen inklusive Liegestuhl gemietet, die sich in einem makellosen Zustand befanden und obwohl wir die Möglichkeit gehabt hätten, bei Wasserattraktionen mitzumachen, haben wir doch vorgezogen zu liegen und den wunderschönen Ausblick aufs Meer und die grüne Bucht zu genießen. Kein Wort kann das Gefühl beschreiben im Wasser zu sein und die ganz kleinen Fische unter der klaren Wasseroberfläche schwimmen zu sehen. Keine Algen, kein Schmutz und ein ganz weicher Sand. Einfach ein Traum! 

Das Hotel Bourtzi

Wir haben im Hotel Bourtzi übernachtet, ein sehr modernes Hotel in einem Top-Zustand. Unser Zimmer hatte einen hellen Oliven Ton und war sehr stilvoll eingerichtet. Was uns beeindruckt hat, war das Himmelbett, der Marmorboden und eine Mückennetzschiebetür vor dem Balkon. In einem dezent getrennten Nebenraum war ein zweites Bett, worauf ich meinen Koffer ausbreiten konnte, während mein Mann seine Sachen in dem großen Schrank eingeräumt hat.

Vorteil vom Hotel ist, dass es mitten in der Stadt auf der Hauptfußgängerzone mit den Geschäften liegt. Man darf hier nichts Großes erwarten, wie man es von den großen Inseln kennt. Die Geschäfte sind klein, haben Flair und bieten meistens lokale handgemachte Produkte. Man kann wunderbar einkaufen und alles sieht sehr einladend aus.

Innenleben der Insel Skiathos

Das Innenleben der Insel, auch „Chora“ genannt, sieht bezaubernd aus in blau. Es besteht aus unendlich viele kleinen Pflastersteingassen, die Berg hoch führen. Mittendrin befinden sich unerwartet viele Tavernen und Geschäfte. Unser Liebling und somit der heutige Geheimtipp ist die Taverne „Koziakas“, die sich ein bisschen versteckt in einer Gasse neben dem alten Hafen befindet. Da kann man live sehen, wie die verschiedensten Fleischsorten an riesigen Grillspießen zubereitet werden und der Geschmack der Gerichte ist wirklich einmalig. 

Skiathos hat uns noch ein Mal verzaubert mit Ihrem Charme, Ihr kristallklares Wasser, Ihre Gassen und vor allem die Freundlichkeit aller wunderbarer Menschen, die wir da treffen durften. Wir kommen bestimmt wieder.

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