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Zum Osterfest gibt's keinen falschen Hasen sondern lecker Lamm. (Foto: © Kzenon - Fotolia.com)

Ostermenü

 
 

Die Fastenzeit neigt sich dem Ende entgegen und es wimmelt von hoppelnden Häschen und bunten Eiern in den Schaufenstern, die Schneeglöckchen und Narzissen blühen und so langsam wird uns klar: Ostern steht vor der Türe.

Warum sollte man es dann auch den plüschigen Tieren nicht nachmachen und was für seinen Carotin- und Vitamin-C-Haushalt tun und mit einer schmackhaften Möhrensuppe in ein Ostermenü für Zwei starten?

MengeZutat
250gMöhren
250gKartoffeln
200gZwiebeln
500mlBrühe

Wenn das Gemüse geschält und klein geschnitten worden ist, werden die Würfel in der Brühe gekocht. Für 20 Minuten köchelt dann die Suppe bei schwacher Hitze, ehe sie püriert wird. Frische Kräuter wie Petersilie verfeinern nicht nur diese Vorspeise, sondern sind auch als Deko ein Augenschmaus. Festtage sind immer wieder auch kulinarisch ein Anlass sich auf Traditionen zu besinnen und Altbewährtes zu feiern. Dazu gehört auch das Lamm, das als Sinnbild für den Opfertod Jesu steht und an Ostern den Höhepunkt seiner Bedeutung erreicht. Ungeachtet der religiösen Bedeutung schmeckt es einfach sehr lecker. Für den Hauptgang benötigt man:

MengeZutat
2 - 4Lammkoteletts
2Knoblauchzehen
-Butter
-Thymian
-Salz
-Pfeffer

Hat man in weiser Voraussicht bei seinem Metzger Lammkoteletts vorbestellt, kann man auf ein österliches Festessen freuen. Das Fleisch wird unter klarem Wasser zunächst einmal abgewaschen und wieder trocken getupft. Wenn die Butter in der erhitzten Pfanne heiß geworden ist, gibt man die Koteletts ungewürzt hinzu und lässt sie bei mittlerer Temperatur ein paar Minuten lang anbraten. Nun kommen Pfeffer und Salz ins Spiel, damit das Fleisch seine Würze bekommt. Um das Lamm schön zart zu lassen, wickelt man die Koteletts mit dem Knoblauch und dem Thymian in Alufolie und schiebt es für ca. 8 Minuten in den auf 120°C vorgeheizten Ofen. Doch der Mensch lebt ja nicht nur vom Fleisch allein, obwohl manch einer den Anschein erwecken könnte – Beilagen müssen her. Wie wäre es denn mit einfachen Salzkartoffeln oder Kroketten zu Rotkohl?! Einfach zubereitet schmeicheln sie trotzdem dem Festtagsgaumen.     Abschluss des österlichen Festschmauses ist ein frischer Hefezopf. Traditionell flechtet man den Teig, um bunte Ostereier in die Mitte des Kranzes zu legen. Für den Hefeteig werden folgende Zutaten benötigt:

MengeZutat
500gMehl
50gZucker
1 PriseSalz
1 PackungTrockenhefe
200mlMilch
80gMargarine
3Eier
1Eigelb
2 ELSchlagsahne


500g Mehl 50g Zucker 1 Prise Salz 1 Packung Trockenhefe 200ml Milch 80g Margarine 3 Eier 1 Eigelb 2 EL Schlagsahne 

Während die Milch mit der Margarine erwärmt wird, können Mehl, Zucker, Eier, die Hefe und das Salz schon einmal in eine Schüssel wandern und vermischt werden. Mit einem Knethaken wird alles vermischt und zu einem schönen Teig geknetet, der sich gut vom Rand lösen lässt. Hat der Teig eine solche Konsistenz erreicht, lässt man ihn bei ca. 50°C für knapp 30 Minuten im Ofen gehen. Hat die Hefe ihre Arbeit getan, trennt man den Teig in drei gleiche Teile und rollt daraus ca. 50cm lange Stränge, die sich nun zu einem schönen Kranz flechten lassen. Der fertiggeformte Hefekranz wandert noch einmal zum Gehen für 10 Minuten in den Ofen und wird dann mit der Sahne und dem verrührten Ei überstrichen. So verleiht man dem Gebäck seinen Glanz. Und nach 25 Minuten bei 180°C ist das Werk vollbracht! 

Ehe.de wünscht frohe Ostertage!

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