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Kennenlern-Studie: Liebesturbo Freundeskreis

 
 

Die Jacobs Krönung-Studie „Wo sich Paare finden“ hat in einer repräsentativen Befragung die Kennenlern-Wege von 1.558 Menschen unter die Lupe genommen. Die meisten Paare fanden sich demnach im Freundeskreis und in anderen „realen“ Zusammenhängen. Aber auch die Social Networks sind in Sachen Dating auf dem Vormarsch.

Raus in die Welt

Wer viele Freunde hat, ist klar im Vorteil. Auch bei der Partnersuche. Jedes vierte Paar hatte sich laut der Trendcheck-Studie von Jacobs Krönung im Freundeskreis gefunden. Betrachtet man allein die 30- bis 44-Jährigen so kommt man sogar auf einen Wert von 36 Prozent. Ein Netzwerk an guten Freunden – im Grunde also ein klassisches „Soziales Netzwerk“ – zu haben lohnt sich anscheinend.

Nachtschwärmer haben ebenfalls gute Karten. Jedes sechste Pärchen hat sich in Disco, Bar und Co. ineinander verliebt. Vor allem das junge Partyvolk wirft in der Nacht den Flirtturbo an. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen fanden ganze 21 Prozent ihr Glück im Nightlife.

Augen auf bei der Arbeit

Kontaktanzeigen in Zeitungen oder Online-Partnerbörsen spielen scheinbar vor allem für Menschen ab 45 eine bedeutende Rolle.

Auch im Büro ist nicht allein konzentriertes Arbeiten angesagt. Zwischen Drucker und Kaffeemaschine oder bei Betriebsfeiern kann es vielmehr auch zu ganz privaten „Kooperationen“ kommen. Das können ganz sicher die 11 Prozent der Befragten bezeugen, deren Liebesgeschichte am Arbeitsplatz ihren Anfang nahm.

Facebook Top – Shopping Flop

Doch auch im Internet kann es durchaus „ernst“ werden. Unter den Beziehungen, die nur so ungefähr so lange bestehen, wie es Facebook in Deutschland gibt (weniger als fünf Jahre), hat immerhin jede zehnte im sozialen Netzwerk begonnen. Besonders beliebt ist das „soziale Dating“ erwartungsgemäß bei der jüngeren Generation. Interessanterweise haben die Surfer über 45 in Social-Networks aber ähnlich gute Aussichten auf eine ernsthafte Beziehung wie die digitalen Jungspunde.

Beim Einkaufen zeigten sich die Menschen hingegen wenig flirtwillig, auch wenn die allgemeine „Flirtweisheit“ Anderes vermutet. Keine einzige feste Beziehung ist beim Shopping zustande gekommen. Wahrscheinlich sind die Menschen hier eher auf „Schnäppchenjagd“, als auf der Suche nach der Liebe fürs Leben.

Auch Hobby und Ausbildung schneiden in Liebesdingen schlecht ab. Beim Lernen, Sport treiben oder Fußball schauen haben sich nur 3 bis 5 Prozent aller Paare kennengelernt.

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