Hurra, wir werden Eltern!

 
 

Fraglos schlafen Ehepartner miteinander, weil sie es mögen. Weil es Spaß macht. Das Alter spielt hierbei keine Rolle. Auch unsere Großeltern haben noch Sex. Äußern Partner einen Kinderwunsch, dann fällt es den meisten Ehepaaren leicht, ein (Enkel)-Kind zu zeugen. Aber was ist zu tun, wenn es nicht klappt?

In der heutigen Zeit gibt es viele Möglichkeiten, Frauen zu helfen, die Probleme damit haben, schwanger zu werden. Manchmal liegt es auch an den Männern, die nicht viele oder nicht sehr aktive Samenzellen produzieren. Die Palette an unterstützenden Maßnahmen reicht von Yoga-Übungen über Lusttropfen bis hin zu künstlicher Befruchtung.

Es liegt auf der Hand, dass das Nicht-Eintreten einer Schwangerschaft eine starke Zerreisprobe für die Eheleute darstellt. Schließlich liegt das Ideal vieler Paare in einer Elternschaft.

Paare wollen frei entscheiden, ob und wann sie ein Kind haben wollen. Dabei wollen sie ohne die Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaft Geschlechtsverkehr ausüben.
Dank moderner Hormonpräparate werden diese Möglichkeiten von Millionen Ehepaaren genutzt. Vor allem Frauen unternehmen etwas gegen eine Befruchtung, indem sie auf Kontrazeptiva wie die Pille oder Spirale einnehmen. Hier zeigt sich die hohe Verantwortung von Paaren, die auch Männer mittragen. Dieser moralische Ausgangspunkt ist für die meisten Ehen selbstverständlich, eine Schwangerschaft von beiden Beteiligten wird dadurch steuerbar.

Belebung statt Belastung

Was nun die Sexualität betrifft, sind Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Kleinkindbetreuung neue Verantwortungsbereiche, die auf die Eltern zukommen. Zwar ist zu wünschen, dass sich nach der Geburt eines Kindes das gewohnte und gewünschte Sexualverhalten rasch wieder einstellt. Für diese Paare stellt das Baby eine Bereicherung dar

Anders herum steht die Sexualität unter keinem guten Stern, wenn das Kind als Belastung betrachtet wird. Der Mann fühlt sich plötzlich übergangen. Mittelpunkt ist nur noch das Kind. Dieses wird verwöhnt, ist krank oder sehr lebhaft. Die Frau geht in ihrem neuen Job als Mutter voll auf, ist euphorisch oder überfordert. Frustriert oder glückselig. Die Lust am Leben und Lieben halten sich nicht mehr die Waage. Die sexuelle Lust lässt nach. 

Im schlimmsten Fall werden Kinder dann zu Trennungsgründen. Kinder, die am Wenigsten dafür können. Traurig, aber wahr!

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