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Grusel-Menü im Oktober

 
 

Der Kürbis, ein typisches Symbol für Halloween, steht im Mittelpunkt unseres Grusel-Menues im Oktober. Der Kürbis zählt zu einem der beliebtesten Herbstgemüse und schmeckt alles andere als gruselig.

Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein. Nach dessen Tod schenkte ihm der Teufel eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne.

Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

Bei Ehe.de geht es jedoch nicht um Jack Oldfield, sondern ums Kürbisse essen. Zur Auswahl steht folgende Variation:

Kürbiscremesuppe

Feuriges Hähnchen mit Kürbis-Maronen-Gemüse

Amerikanische Kürbis-Muffins


•    Los geht’s mit der Vorspeise, einer Kürbiscremesuppe. Sie schmeckt herzhaft und gut. Am besten höhlen sie mehrere Kürbisse aus und nutzen sie als Suppentopf.

Zutaten Vorspeise

400 g Hokkaido-Kürbis
  20 gIngwer
2-3Schalotten
600 mlGemüsebrühe
2 ELRapsöl
100 g Sahne
  30 gKürbiskerne
Salz und Pfeffer

Herzhafte Zubereitung
Waschen Sie den Kürbis, befreien Sie ihn von Kernen und dem weichen Inneren und schneiden Sie ihn in Würfel.
Schälen Sie dann den Ingwer und die Schalotten und schneiden Sie diese in dünne Scheiben. Schwitzen Sie anschließend die Kürbiswürfel, Schalotten und Ingwer 3-4 Minuten in heißem Rapsöl an. Gießen Sie Brühe und Sahne auf und lassen Sie die Suppe ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt kochen.

In der Zwischenzeit können Sie die Kürbiskerne (aber keine frischen, sondern nur getrocknete!) in einer Pfanne ohne Fett rösten. Salzen Sie das Ganze und hacken Sie es grob. Jetzt können Sie die Kürbissuppe mit dem Mixstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.

Füllen Sie die heiße Suppe in tiefe Teller. Wer es ausgefallen möchte, kann auch ausgehöhlte Kürbisse befüllen.
Wenn Sie ein wenig Saure Sahne auf die Suppe träufeln und mit Kürbiskernen bestreuen, schmeckt es noch besser.

Köstlich ist auch Kürbiskernöl, eine österreichische Spezialität, welche nur in wenigen deutschen Küchen seinen Platz gefunden hat. Auf den ersten Blick wirkt es zähflüssig und dunkel wie Schmieröl. Sparsam aufgetragen in Salate oder Suppen, wird es schlagartig tiefgrün und entfaltet ein sehr intensives nussiges Aroma. Das rührt daher, dass die Kürbiskerne vor der Ölpressung getrocknet, vermahlen und geröstet werden.

Das ist aber noch lange nicht alles. Hier geht es zum Dessert.

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