Wie sich eine positive Kommunikation auf unsere Partnerschaft auswirkt

Frisch zusammen, fragen wir den Partner gerne Löcher in den Bauch: Wir wollen alles über den anderen erfahren und egal was Er oder Sie sagt, anfangs klingt alles wunderbar.

Doch mit der Zeit verändert sich die Kommunikation. Oft geraten Paare wegen Trivialitäten in Konflikte. Zähe Streitgespräche, die zu wenig Konstruktivem führen, häufen sich.

Die Ehe.de Redaktion hat für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Paaren helfen können, ein positive Kommunikation zu erreichen:

Starten Sie eine positive Kommunikation mit einer positiven Grundeinstellung

Was auch immer Ihnen auf dem Herzen liegt, achten Sie darauf, positiv gestimmt in ein Gespräch einzusteigen. Wenn Gefühle von Ärger, Wut oder Traurigkeit dominieren, kann dies leicht zu sentimentalen Überreaktionen führen, welche für eine positive Kommunikation nicht hilfreich sind. Um negative Gefühle abzubauen, denken Sie beispielsweise an die Dinge, die Sie an Ihrem Partner besonders schätzen, das baut Ärger ab.

Beginnen Sie Ihre positive Kommunikation bestenfalls ausgeruht und energiegeladen. Müdigkeit und Stress sind Gesprächskiller!

Zeigen Sie Wertschätzung und Anerkennung

Der amerikanische Paartherapeut John Gottmann hat in jahrelangen Studien in seinen „Liebeslaboren“ das Gesprächsverhalten von Paaren beobachtet. Er stellte fest, dass jede negative Aussage fünf liebevolle Äußerungen, Gesten oder Komplimente zum Ausgleich bedarf.

Zeigen Sie also Zuneigung und sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, wie für den jeweils anderen Gesten der Zuneigung aussehen.

Denken Sie daran, dass die Art wie sie geliebt werden möchten, nicht unbedingt die ist, die Ihr Partner braucht.

Teilen Sie Ihre Gefühlswelt

Wenn es zu Streit kommt, versuchen Sie Ihrem Partner in Form von Ich-Botschaften zu vermitteln, was das gesagte in Ihnen auslöst. Falls möglich, kommunizieren Sie ebenfalls, wie und weshalb es zu Ihren Stimmungen kommt. Wenn Ihr Partner nachvollziehen kann, weshalb Sie gewisse Dinge besonders wütend machen, schaffen Sie auch größere Akzeptanz und eine positive Kommunikation.

Dass es zu krassen und auch schmerzhaften Streits in einer Beziehung kommen kann, gehört für die meisten Paare zur Beziehungswirklichkeit. Es wird immer wieder Augenblicke geben, in denen Ihre Emotionen einfach einmal mit voller Wucht kommen...

Bemühen Sie sich „nach dem Unwetter“ um Versöhnung!

Denken Sie daran: Konflikte in der Partnerschaft haben auch Ihr Gutes!

Paare streiten nämlich dann, wenn der andere zu „nahe kommt“. Streit regelt also die Balance zwischen Nähe und Distanz innerhalb der Partnerschaft.

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